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Die Rasse

In Amerika und Kanada konnten sich weiße Schäferhunde allmählich zu einer eigenständigen Rasse entwickeln. Anfang der 1970er Jahre wurden die ersten Tiere in die Schweiz importiert. Der amerikanische Rüde "Lobo", geboren am 5.3.1966, kann als Stammvater der Rasse in der Schweiz angesehen werden. Aus Verbindungen mit diesem in der Schweiz registrierten Rüden sowie weiteren Importhunden aus den USA und Kanada wurden die Weißen Schäferhunde allmählich über ganz Europa verbreitet, wo sie heute, über Generationen rein gezüchtet, in großer Zahl leben. Deshalb werden die Hunde seit Juni 1991 in der Schweiz als neue Rasse im Anhang des Schweizerischen Hundestammbuches SHSB geführt.
Seid dem 1. Januar 2003 wird die Rasse von der FCI international anerkannt und die Schweiz ist offiziell standardführendes Land. Der Weiße erhielt die Bezeichnung "Berger Blanc Suisse" ("Weißer Schweizer Schäferhund").

Der Weiße Schäferhund ist ein kräftiger, gut bemuskelter, mittelgrosser, stehohriger stockhaariger oder langstockhaariger Hund von gestrecktem Format, mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonischen Körperumrissen.

Geschichte 

Der Großvater von "Horand von Grafrath", ursprünglich "Hektor Linksrhein", (Zuchtbuchnummer. 1 beim SV) war "Greif", ein weißer Schäferhund.
"Greif" wurde 1879 geboren und mit einem anderen weißen Schäferhund 1882 in Hannover ausgestellt. "Greif" wurde 1887 erneut in Hannover gezeigt. "Greifa", auch eine Weiße, wurde 1888 in Hamburg vorgestellt und "Greif II" , auch weiß, ein Jahr später in Kassel. Alle drei Hunde (Greif, Greifa und Greif II) gehörten Baron von Knigge. "Greif" ging jedoch in den Besitz von Friedrich Sparwasser über und wurde mit der Hündin "Lotte" verpaart. Die aus dieser Verpaarung stammende Tochter "Lene" und der Rüde "Kastor" wurden die Eltern von "Hektor Linksrhein". Rittmeister von Stephanitz gefiel der 1895 geboren Rüde auf einer Ausstellung in Kassel (1899) so gut, das er ihn erwarb und in "Horand von Grafrath" umtaufte.

Horand

Horand von Grafrath

1899 gründete Max von Stephanitz auch den Verein für Deutsche Schäferhunde (SV). Horand wurde als erster Hund mit der ZB-Nr.: 1 eingetragen. Sowohl "Horand von Grafrath" als auch sein Bruder "Luchs Sparwasser" gründeten letztendlich die Rasse Deutscher Schäferhund und gaben ihr weißes Erbgut an ihre Nachkommen weiter. "Horand" ist somit der Stammvater des Deutschen Schäferhundes; aber auch der Stammvater des Weißen Schäferhundes.

1933 stimmte Max von Stephanitz der Entscheidung zu weiße Schäferhunde nicht mehr zur Zucht zuzulassen. Grund für diese Entscheidung waren genetische Probleme wie Taubheit, Epilepsie, Blindheit, Unfruchtbarkeit, HD usw. für die man Fälschlicherweise den Weißen verantwortlich machte. Fakt ist, das keine dieser Behauptungen wissenschaftlich bewiesen wurden. Dennoch verschwand der Weiße aus Deutschland und mit Ausnahme von Großbritannien gab es in den sechziger Jahren kein Exemplar mehr in Europa.

In Amerika und Kanada hielt man sich nicht an das Deutsche Zuchtverbot. Neben schwarz-gelben Schäferhunden wurden auch Weiße ins Zuchtbuch eingetragen. Ann Tracy begründete mit den weißen Welpen ihres ersten Wurfes eine eigene Linie und H. N. Hanchett war im Jahre 1920 der erste der weiße Schäferhunde aus deutscher Zucht in die USA importierte um gezielt mit ihnen zu züchten. Andere Züchter taten es ihm gleich. Dank dieser gezielten Weiterzucht in Amerika und Kanada entwickelte sich der Weiße Schäferhund allmählich zu einer eigenständigen Rasse.

1968 verbannte man auch in Amerika den Weißen aus dem Ausstellungsring und strich ihn aus dem Standard. 1969 wurde dann der erste Verein für weiße Schäferhunde gegründet, der White German Shepherd Dog Club. Dadurch entging der Weiße dem Schicksal das ihm in Europa widerfahren war. 1972 wurde in Kanada der White German Shepherd Dog Club of Kanada gegründet und 1973 als White Shepherd Club of Kanada neu gegründet. Seid 1998 gilt in Kanada das gleiche Verbot wie in Amerika und der Weiße darf nicht mehr in Ausstellungsring gezeigt werden. Allerdings werden die Welpen noch beim AKC (American Kennel Club) registriert sofern sie in den USA geboren wurden und die Eltern registriert sind. In Kanada erhalten die Welpen bis Heute Ahnentafeln mit der Rassebezeichnung German Shepherd Dog vom CKC (Canadien Kennel Club).

"Lobo White Burch" war der erste Weiße Schäferhund der europäischen Boden betrat, genauer gesagt, Schweizer Boden. Seine Besitzerin Agatha Burch begann 1973 mit ihm und der englischen Importhündin "White Lilac of Blinkbonny" ihre Zucht. Als Frau Burch wieder in die USA zurückkehrte hatten sich schon etwa 20 weitere Züchter zusammengefunden und die Zucht der weißen Schäferhunde weitergeführt. 1989 wurde die Gesellschaft Weiße Schäferhunde Schweiz (GWS) gegründet und 1991 von der Schweizerischen kynologischen Gesellschaft (SKG) als eigenständige Rasse auf nationaler Ebene anerkannt.

Durch Martin Faustmann kam der Weiße wieder zurück nach Deutschland. Herr Faustmann erwarb 1980 einen Rüden aus dem Schweizer Zwinger "von Kron" und im Jahr darauf eine Hündin. Am 12.06.1981 fiel im Zwinger "von Ronanke" der erste Wurf weißer Schäferhunde in Deutschland. Durch den Import von Hunden aus USA und Kanada war bald ein gesunder Grundstock für die Zucht geschaffen.

Auf nationaler Ebene wurde der weiße Schäferhund schon seit 1991 in der Schweiz, seit 1995 in Holland, seit 1996 in Dänemark, seit 1999 in Österreich und seit 2000 in Tschechien, der Slowakei, Finnland, Schweden und Südafrika anerkannt. Seid dem 1. Januar 2003 wird die Rasse von der FCI international anerkannt und die Schweiz ist offiziell standardführendes Land. Der Weiße erhielt die Bezeichnung "Berger Blanc Suisse" ("Weißer Schweizer Schäferhund").

 

  Standard

Stockhaar FCI Standard

Stockhaar FCI Standard

 

 

Standard FCI-Nr. 347

Berger Blanc Suisse
(Weißer Schweizer Schäferhund)

* Kurzer geschichtlicher Abriss
* Allgemeines Erscheinungsbild
* Verhalten und Charakter
* Detailbeschreibung

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS:
4. 7. 2011.

ÜBERSETZUNG: Gesellschaft Weisse Schäferhunde Schweiz, Uwe H.Fischer und Dr. J.-M. Paschoud, ergänzt und überarbeitet Christina Bailey / Offizielle Originalsprache: (FR).

URSPRUNG: Schweiz

VERWENDUNG: Familien- und Begleithund.

KLASSIFIKATION F.C.I.
Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde ohne Arbeitsprüfung.

Kurzer geschichtlicher Abriss
In den USA und Kanada konnten sich Weisse Schäferhunde allmählich zu einer eigenständigen Rasse entwickeln. Anfangs der 70-er Jahre wurden die ersten Tiere in die Schweiz importiert. Der amerikanische Rüde „Lobo“, geboren am 5. März 1966, kann als Stammvater der Rasse in der Schweiz angesehen werden. Aus Verbindungen mit diesem in der Schweiz registrierten Rüden sowie weiteren Importhunden aus den USA und Kanada wurden die Weissen Schäferhunde allmählich über ganz Europa verbreitet, wo sie heute, über Generationen rein gezüchtet, in grosser Zahl leben. Deshalb werden diese Hunde seit Juni 1991 in der Schweiz als neue Rasse im Anhang des Schweizerischen Hundestammbuches (SHSB) geführt.

Allgemeines Erscheinungsbild
Kräftiger, gut bemuskelter, mittelgrosser, stehohriger, stockhaariger oder langstockhaariger weisser Schäferhund von gestrecktem Format, mittelschwerem Knochenbau und eleganten, harmonischen Körperumrissen.
Wichtige Proportionen
Mäßig langes Rechteckformat. Verhältnis Rumpflänge (von der Bugspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) zu Widerristhöhe = 12 : 10. Die Distanz vom Stop bis zum Nasenschwamm ist geringfügig grösser als die vom Stop bis zum Hinterhaupthöcker.

Verhalten / Charakter (Wesen)
Lebhaftes und ausgeglichenes Temperament, bewegungsfreudig, aufmerksam mit guter Führigkeit. Von überwiegend freundlicher, aber unaufdringlicher Kontaktbereitschaft. Hohe soziale Kompetenz und Bindungsbereitschaft. Niemals ängstlich oder inadäquat aggressiv. Ein freudiger und gelehriger Arbeits- und Sporthund mit Potenzial für vielseitige Ausbildungen. Hohe soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit lassen eine ausgezeichnete Integration in das soziale Umfeld zu.

Detailbeschreibung
OBERKOPF:
Kräftig, trocken und fein modelliert, zum Körper passend. Von oben und von der Seite gesehen keilförmig. Die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind parallel.
Schädel: Nur wenig gewölbt, angedeutete Mittelfurche.
Stop: Geringfügig ausgeprägt, aber deutlich erkennbar.

GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Mittelgross; schwarzes Pigment erwünscht, Wechselnase und aufgehellter Nasenschwamm zulässig.
Fang: Kräftig und im Verhältnis zum Schädel mässig lang; Nasenrücken und untere Fanglinie gerade, zur Nase hin leicht zusammenlaufend.
Lefzen: Trocken, gut anliegend, möglichst vollständig schwarz.
Kiefer/Zähne: Kräftiges und vollständiges Scherengebiss, wobei die Zähne senkrecht im Kiefer stehen sollen.
Augen: Mittelgross, mandelförmig, leicht schräg eingesetzt; Farbe braun bis dunkelbraun; Lider gut anliegend; schwarze Lidränder erwünscht.
Ohren: Hoch angesetzte, gut aufrecht getragene, parallel nach vorn gerichtete grosse Stehohren in Form eines länglichen, oben leicht abgerundeten Dreiecks.

HALS: Mittellang, gut bemuskelt und harmonisch auf den Körper aufgesetzt; keine Wammenbildung; die elegant geschwungene Nackenlinie verläuft ohne Unterbrechung vom mässig hoch getragenen Kopf bis zum Widerrist.

KÖRPER:
Obere Profillinie : Kräftig, muskulös, mittellang.
Widerrist: Betont.
Rücken: Horizontal, fest.
Lenden: Stark bemuskelt.
Kruppe: Lang und von mittlerer Breite, zum Rutenansatz sanft abfallend.
Brust: Nicht zu breit, tief, (ca. halbe Widerristhöhe), bis zu den Ellenbogen reichend; ovaler, weit nach hinten reichender Brustkorb, deutliche Vorbrust.
Untere Profillinie und Bauch: Straffe, schlanke Flankenpartie; Bauchlinie leicht aufgezogen.

Langstockhaar FCI Standard

Langstockhaar FCI Standard

RUTE: Rundum buschig behaarte Säbelrute, die sich zur Spitze hin verjüngt; eher tief angesetzt, mindestens bis zum Sprunggelenk reichend; in Ruhe hängend oder im unteren Drittel leicht aufgebogen; in der Bewegung höher, aber nie über der Rückenlinie getragen.

GLIEDMASSEN:

VORDERHAND:
Allgemeines: Kräftig, sehnig, mittelschwer. Von vorne gesehen gerade; nur mässig breiter Stand; von der Seite gesehen gut gewinkelt.
Schultern: Langes und gut schräg gestelltes Schulterblatt; gute Winkelung; ganze Schulterpartie stark bemuskelt.
Oberarm: Von genügender Länge, stark bemuskelt.
Ellenbogen: Gut anliegend.
Unterarm: Lang, gerade, sehnig.
Vordermittelfuss: Fest und nur wenig schräg gestellt.
Vorderpfoten: Oval; Zehen dicht aneinanderliegend und gut gewölbt; geste, widerstandsfähige, schwarze Ballen; dunkle Krallen erwünscht.

HINTERHAND:
Allgemeines: Kräftig, sehnig, mittelschwer. Von hinten gesehen gerade und parallel, nicht zu breit stehend; von der Seite gesehen gut gewinkelt.
Oberschenkel: Mittellang, mit starker Bemuskelung.
Knie: Ausreichend gewinkelt.
Unterschenkel: Mittellang, schräg, mit festen Knochen und gut bemuskelt.
Sprunggelenk: Kräftig, gut gewinkelt.
Hintermittelfuss: Mittellang, gerade, sehnig.
Hinterpfoten: Oval, etwas länger als Vorderpfoten; Zehen dicht aneinanderliegend und gut gewölbt; feste, widerstandsfähige, schwarze Ballen; dunkle Krallen erwünscht.

GANGWERK: Rhythmischer Bewegungsablauf, gleichmässig zügig und ausdauernd; weit ausgreifender Vortritt und kraftvoller Schub; im Trab raumgreifend und leichtfüssig.

HAUT: Ohne Falten, dunkel pigmentiert.

HAARKLEID:
Haar:
Mittellanges Haar: Dicht, gut anliegendes Stockhaar; reichliche Unterwolle überdeckt von kräftigen, geraden Grannen; Fang, Gesicht, Ohren und Vorderseite der Läufe sind kürzer behaart; am Nacken und an der Rückseite der Läufe etwas länger. Leicht gewelltes, hartes Haar zulässig.
Langes Haar: Dicht, gut anliegendes Stockhaar, reichliche Unterwolle überdeckt von kräftigen, geraden Grannen; Fang, Gesicht, Ohren und Vorderseite der Läufe sind kürzer behaart; am Hals formt das lange Haar eine deutliche Mähne, an der Rückseite der Läufe einen längeren Behang und das Haar an der Rute ist buschig. Leicht gewelltes, hartes Haar zulässig.
Farbe: Weiss.

GRÖSSE UND GEWICHT:
Widerristhöhe:
Rüden 58 - 66 cm
Hündinnen 53 - 61 cm
Gewicht:
Rüden ca. 30 – 40 kg
Hündinnen ca. 25 – 35 kg.
Typvolle Hunde dürfen wegen leichter Unter- oder Übergrösse nicht ausgeschlossen werden.

FEHLER: :
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten ist als Fehler anzusehen, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist, und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen.
Schwache Wildfärbung (schwache gelbliche oder lohfarbene Schattierung) an Ohrenspitzen; Rücken und Oberseite der Rute.
Fleckige Pigmentverluste an Nasenschwamm, Lefzen und/oder Lidrändern.
Afterkrallen. Ausser in Ländern, in welchen die Entfernung der Afterkrallen gesetzlich verboten ist.

SCHWERE FEHLER:
Plumpe Erscheinung, zu kurzes Gebäude (quadratisches Format) .
Mangelndes Geschlechtsgepräge.
Fehlen von mehr als zwei PM1. Die M3 werden nicht berücksichtigt.
Hängeohren, Kippohren, Knickohren.
Stark abfallende Rückenlinie.
Ringelrute, Knickrute, Hakenrute, Rute über dem Rücken getragen
Weiches, seidiges Deckhaar; wollig, lockig, nicht am Körper anliegend; ausgesprochenes Langhaar ohne Unterwolle.
Deutliche Wildfärbung (deutliche, gelbliche oder lohfarbene Verfärbung) an Ohrspitzen, Rücken und Oberseite der Rute.

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
Aggressive oder übermässig ängstliche Hunde.
Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen müssen disqualifiziert werden.
Ängstlichkeit, hochgradige Schreckhaftigkeit, Angstaggressivität, inadäquate Aggression, lethargisches Verhalten.
Ein Auge oder beide Augen blau, hervortretendes Auge.
Entropium, Ektropium.
Vor- und Rückbiss, Kreuzbiss.
Völliger Pigmentverlust an Nasenschwamm, Lefzen und/oder Lidrändern.
Völliger Pigmentverlust an Haut und Ballen.
Albinismus.

N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

Quelle: BVWS Bundesverein für Weiße Schweizer Schäferhunde, HP: www.weisse-schweizer-schaeferhunde.de